Als „Asterix und Obelix“ ins gallische Dorf

Herbstfahrt der Kempener Messdiener*innen

Messdienerfahrt 2021 (c) Messdiener St. Mariae Geburt Kempen
Datum:
5. November 2021
Von:
Anna Pins

Als kleinen Rückblick nehme ich euch mit in die zweite Woche der Herbstferien. In dieser sind die Messdiener*innen von Kempen nach Neunkirchen-Seelscheid zur alljährlichen Herbstfahrt aufgebrochen. Nach der einjährigen Pause aufgrund der Pandemie konnten wir unser Thema „Asterix und Obelix“ in unserem gallischen Dorf durchführen.

Los ging es am Sonntag in den Morgenstunden mit unserem Streitwagen. Als wir das gallische Dorf erreichten, haben wir erst mal unser Lager aufgeschlagen. Nach einer kurzen Pause haben wir uns vor den Toren unseres Dorfes versammelt und unser allerliebstes Lieblingsspiel „Fang den Römer“ gespielt. Am Abend zauberten unsere Küchenchefs, Verbrenntnix und Versalztnix, uns ein leckeres Abendmahl. Nach unserer Stärkung konnten wir mit Troubadix zusammen unsere Dorfstraße mit Namensschildern versehen.

Am nächsten Morgen braute uns Miraculix unseren Zaubertrank, damit wir für unsere Wanderung gestärkt sind. Wir mussten nämlich ganz tief in den Wald, um für Miraculix neue Kräuter und Zutaten für den Zaubertrank zu holen, damit wir auch in den nächsten Tagen immer genügend Trank parat haben. Die Wanderung durch Matschpfützen, Bäche, Felder und Wälder war aufregend und anstrengend. Nach 5 Stunden und 20 km kamen wir müde wieder am gallischen Dorf an. Den Abend haben wir in Ruhe mit Gemeinschaftsspielen ausklingen lassen.

Am Dienstag haben wir das gallische Leben in vollen Zügen genossen. Wir haben Zutaten für verschiedene Gerichte gehandelt und sind zu unterschiedlichen Händler*innen gegangen, um die richtigen Zutaten für unsere leckeren Gerichte, wie Wildschwein auf Orangenscheiben oder heißes Wasser mit Blättern, anzurichten. Da wir am nächsten Tag mit unserem Streitwagen fahren wollten, mussten wir einen Selbsttest machen. Das Ergebnis war positiv negativ.

Am Mittwoch sind wir in unserem Streitwagen nach Bonn gefahren, um dort unser Abendessen zu fangen und zu erledigen. Denn am Abend sollte es Wildschwein (Hähnchenkeulen) geben. Nach der langen Wartezeit vor dem Testzentrum (Schnelltests für den Therme-Tag) und einem Eis von unserem lieben Propst Eicker, gab es noch eine knappe Stunde Freizeit für die Kinder und Leiter*innen. Wieder im Dorf angekommen, haben unsere Küchenchefs, Verbrenntnix und Versalztnix, unser selbstgefangenes Wildschwein zubereitet und aufgetischt.

Am nächsten Tag fuhren wir in unseren Streitschlitten zur Therme, da einmal in der Woche Waschtag ist. Die Wartezeit für unseren Einlass haben wir uns mit Kreisspielen vertrieben. Diese wurden von unserem Troubadix angeführt und von den zarten Kinderstimmen verstärkt. Nach dem spaßigen Waschtag in der Therme haben wir am Abend in der Halle weitere Kreisspiele gespielt. Danach ging es auf unsere, sehr ruhige, Nachtwanderung, weil unser Leiter Feigenix sehr schreckhaft und ängstlich ist.

Am Freitag geschah dann die Tragödie. Unser geliebter Druide Miraculix wurde erschlagen und das Feuerholz ist uns ausgegangen. Also mussten wir uns auf dem Weg machen, um den Übeltäter zu suchen. Dafür wurden unsere jüngsten Gallier*innen entsandt. Zum Abend hin konnten wir den Übeltäter schnappen und es wurde bei einem Essen ums Feuer gefeiert und getrauert.

Am Samstag haben wir uns auf den Weg in den Wald gemacht, um neues Feuerholz zu holen. Zurück von der Suche haben wir uns im Bogenschießen verbessert. Das Abendessen wurde von den Ältesten im Dorf vorbereitet, sodass die Jüngsten an dem Abend nichts machen mussten. Dann stand schon der Tag unserer Abreise vor der Tür.

Wir brachen in unserem Streitwagen auf und kamen am Sonntagmittag wieder in Kempen am AquaSol an.  So ging eine erfolgreiche und lang ersehnte Herbstfahrt zu Ende.