Entwicklung der Pfarre mitgestalten

Neuwahl Räte 2 (c) GdG Kempen-Tönisvorst
Datum:
26. Juli 2021
Von:
Stephanie Wickerath

In der Zeit vom 23. Oktober bis zum 3. November ist es wieder soweit: Alle Katholiken, die mindestens 18 jahre alt sind und seit mindestens einem Jahr im Bereich der Gemeinde wohnen, können ihre Briefwahlunterlagen im Pfarrbüro abholen und ihre Vertreter:innen für den Pfarreirat und den Kirchenvorstand. Am 6. und 7. November kann auch direkt in der Kirche gewählt werden. Die Kandidaten und Kandidatinnen stellen sich ab dem 26. September mit einem Steckbrief in den Schaukästen vor.

Und dieses Mal ist die Besetzung der Gremien besonders spannend, denn in der nächsten Phase des „Heute bei dir“-Prozesses von Bischof Dieser, in der die Ergebnisse aus den Arbeitsgemeinschaften umgesetzt werden, kommt den Gremien eine entscheidende Rolle zu. Es lohnt sich also, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Aber auch sich selbst zur Wahl zu stellen oder im Pfarreirat mitzuarbeiten – das geht übrigens auch ohne Wahl – könnte eine Option sein, denn wer sich in einem kirchlichen Gremium engagiert, gestaltet Veränderungsschritte mit, wirkt an positiven Entwicklungen mit und bringt relevante kirchliche und gesellschaftliche Themen nach vorne.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich als Kandidat:in für eines der folgenden Gremien bis zum 25. September im Pfarrbüro Ihrer Gemeinde.

 

Der Pfarreirat

Der Pfarreirat ist der Kreis, der die pastorale Arbeit in der Gemeinde mitgestaltet. Aus dem Pfarreirat kommen Ideen für das Pfarrleben. Der Pfarreirat ist auch ein „Vernetzungsgremium“, das versucht, alle Pfarreigruppen im Blick zu haben. Um gesellige Treffen nach Messen, Jugendarbeit, Eine-Welt-Projekte und ähnliches kümmert sich der Pfarreirat. Jede Katholikin, jeder Katholik, die/ der mindestens 16 Jahre alt ist, kann im Pfarreirat mitarbeiten. Besondere Talente sind nicht erforderlich. Teamfähigkeit, Zuhören-Können und Aufgeschlossen-Sein sind von Vorteil. Ansonsten soll jede/ jeder ihre/ seine Talente einbringen.

 

Der Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand ist für die baulichen und finanziellen Belange der Pfarrgemeinde zuständig. Er verwaltet unter dem Vorsitz des Pfarrers das Vermögen der Kirchengemeinde. Außerdem kümmern sich die Mitglieder um die Sanierung der Pfarrkirchen, um die Liegenschaften der Gemeinde und die katholischen Friedhöfe. Bei personellen Angelegenheiten entscheidet der Kirchenvorstand ebenfalls mit. Er ist ein von den Gläubigen der Pfarrei und aus ihren Reihen gewähltes Organ der öffentlich-rechtlichen Körperschaft. Wer für den Kirchenvorstand kandidieren möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und in der Pfarrgemeinde wohnen.

 

Der Gemeindevorstand

Der Gemeindevorstand vertritt den leitenden Pfarrer vor Ort und ist Ansprechpartner für alle Belange des kirchlichen Lebens. Die Mitglieder werden nicht gewählt, sondern ernannt. Meist gehören die Pfarrsekretärinnen und eine Gemeindereferentin als hauptamtliche Kräfte dem Gremium an. Außerdem haben der Pfarreirat und der Kirchenvorstand Mitglieder aus ihrem Kreis in den Gemeindevorstand entsandt. Weitere Personen können durch Bestätigung des Pfarreirats und des Pfarrers ernannt werden.

 

Der GdG-Rat

Der GdG-Rat hat die gesamte Gemeinschaft der Gemeinden Kempen-Tönisvorst mit den Pfarren St. Cornelius St. Tönis, St. Godehard Vorst, St. Marien Kempen und St. Hubertus St. Hubert im Blick. Er ist Planungs- und Entscheidungsorgan in allen grundlegenden Fragen der pastoralen Arbeit und schreibt am pastoralen Konzept der GdG mit. Der GdG-Rat trägt Sorge für die Belange der Pfarreien und kooperiert mit Verbänden, Initiativen und anderen kirchliche Orten in der GdG. Die Mitglieder, die aus den Pfarreiräten entsandt werden, beraten über die Gottesdienstordnung und sind für die Darstellung der GdG in der Öffentlichkeit zuständig.