Begegnungscafé

Begegnungscafé

Das Begegnungscafé findet jeden zweiten und vierten Freitag im Monat  (Pause in den Sommerferien) von 17 – 19 Uhr im Gemeindezentrum an der evangelischen Thomaskirche, Kerkener Straße 11 (Eingang Wachtendonker Straße), statt. Speziell für Kinder gibt es ein Spielzimmer mit Betreuung.

Um von Mensch zu Mensch miteinander in Kontakt zu kommen, bedarf es nicht alleine der Sprache. Wichtig und hilfreich sind Offenheit und Herzlichkeit, Toleranz und Respekt. Diese Grundgedanken des Begegnungscafés ermöglichen Kennenlernen und Verständigung. Das Begegnungscafé findet seit Herbst 2015 im Gemeindezentrum an der evangelischen Thomaskirche statt,

Kempener Bürgerinnen und Bürger begegnen Flüchtlingen, die aus vielen Ländern geflohen sind, u. a. aus Syrien, dem Irak, Iran, Albanien, Afghanistan, aus Somalia, Ghana ... und die nun in Kempen leben. Evangelische, katholische und orthodoxe Christen begegnen Jesiden, Muslimen ....

Zustande gekommen ist das Begegnungscafé durch die Zusammenarbeit der beiden christlichen Kirchen, der muslimischen Gemeinde Kempens und dem Arbeitskreis „Asyl und Menschenrechte“ (AKAM).

Vorster Rumänienhilfe

Spenden für Rumänien (c) Friedhelm Reimann/Westdeutsche Zeitung

Seit mehr als 27 Jahren besteht die Vorster Rumänienhilfe bereits. Sie wurde gegründet durch de Katholische Kirchengemeinde St. Godehard, die Evangelische Kirchengemeinde Vorst, die Kolpingsfamilie Vorst und die Caritas Vorst.

In diesen Jahren wurden über 100 Hilfstransporte zur Caritas in Caransebes, unserer Partnerstadt in Rumänien, durchgeführt.

Im November jeden Jahres werden in fast allen Gerätehäusern im Kreis Viersen und der Stadt Krefeld  Lebensmittel entgegengenommen. Überwiegend nehmen Mitglieder der Jugendfeuerwehren die Spenden dort an. Gesammelt werden Grundnahrungsmittel, wie Zucker, Mehl, Backpulver u.a. (keine Frischartikel) sowie Konserven und Süßigkeiten. Besonders lebensnotwendig sind Gemüse-und Obstkonserven. Aber nicht nur Lebensmittel können gespendet werden, auch gut erhaltene Kinderbekleidung und Spielzeug lassen Kinderaugen vor Ort in Rumänien erstrahlen.

Noch vor dem Weihnachtsfest werden diese in LKWs nach Caransebes /Rumänien gebracht und von den Niederrheinischen Feuerwehren und der Rumänienhilfe Vorst vor Ort verteilt. Der gut einwöchige Transport wird von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr sowie Helfern der Rumänienhilfe Vorst in ihrer Freizeit durchgeführt.

Hans Holtschoppen, Chef der Vorster Rumänienhilfe war vor einigen Monaten selbst noch vor Ort in Caransebes und hat sich hier ein Bild von der dringenden Notwendigkeit und Hungersarmut gemacht. Bereits mehrfach begleitete er in den letzten Jahren einen der Hilfstransporte und weiß wovon er spricht!

Für die Finanzierung des Transportes sind Spendengelder eine ebenfalls gern gesehene und notwendige Unterstützung. Diese können an die Rumänienhilfe Vorst – IBAN: DE06 3206 0362 1301 4970 12 Volksbank Krefeld - Verwendungszweck "Feuerwehr-Hilfstransport Rumänien 2019“ überwiesen werden.

Kleiderstube der Pfarrcaritas St. Tönis

caritas-kleiderkammer-05 (c) Stephanie Wickerath

Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat.

Was wir zu viel in den Schränken haben, haben Notleidende oft zu wenig. Die Kleiderstube am Kirchplatz 15 ist jeden Dienstag von 15-17 Uhr geöffnet. In dieser Zeit werden Kleidungsstücke, Schuhe und Bettwäsche ausgegeben, die ebenfalls dienstagnachmittags als Spende abgegeben werden können.

Wir nehmen keine Möbel, Lampen oder Kinderwagen, weil die Räume zu klein sind. 

Unser ehrenamtliches Team braucht stets Verstärkung. Wer sich einbringen möchte, kann sich an Hedwig Lange wenden.

Neben der Kleiderstube kümmern wird uns auch um Altengeburtstage, organisieren das Elisabethfest und eine Adventsversammlung.

Suppenküche in St. Tönis

suppenkueche-st-cornelius-01 (c) Kath. Pfarrgemeinde St. Cornelius

Suppenküche für jedermann – Wir kochen alles frisch!

Aller Anfang ist schwer. Wir glaubten es kaum: Trotz Werbung kamen nur wenige Menschen zum Start der Suppenküche ins Marienheim. Doch dann sprach sich das neue Angebot des kostenlosen Mittagessens jeden zweiten Mittwoch herum und zur nächsten Ausgabe kamen viele Gäste. 

Heute, fünf Jahre später, sind es 60 bis 70 Menschen, die Geselligkeit suchen und sich über das warme, frisch gekochte Essen freuen.

Wer sind wir?

Unsere Köche sind Johannes Thelen und Franz Föhles. Alle zwei Wochen laden wir zum kostenlosen Essen ein. Meist gibt es eine Suppe mit Nachtisch und eine Tasse Kaffee. Elisabeth Vierhaus ist für das Kreative zuständig: für die Werbung und die Tischdekoration. Insgesamt sind wir sechs ehrenamtliche Köche und Helfer. Wir sind eine tolle Truppe, wir freuen uns immer wieder auf den Tag im Team und mit den Gästen. Dankbarkeit ist unser Lohn. Das tut gut.

Wie finanzieren wir uns?

Hier und da spendet die Krefelder Tafel Gemüse und unsere Gäste stecken etwas in eine bereitstehende Sparbox. Wir bekommen manche Spende und unser Familienzentrum hält uns den Rücken frei. Das war aber bisher noch nicht nötig. Dank vieler, die uns unterstützen. 

Wir Ehrenamtler sagen uns selbst einmal im Jahr mit einem lukullischen Frühstück Danke.

Wer sind unsere Gäste?

Alle Altersgruppen fühlen sich angesprochen. Von jung bis alt, Familien, Alleinerziehende mit Kindern oder Alleinstehende. Niemand sollte Scheu haben, zu uns zu kommen. Sie sind hier ein gern gesehener Gast.

Rezepte gesucht

Leckere Rezepte (nicht nur für Suppen) werden immer gesucht und Anregungen gern angenommen.

Herzlich willkommen!

„Gehen Sie durch St. Tönis und sagen Sie allen, wie gut es geschmeckt hat“, sagen wir gerne beim Abschied unseren Gästen. Und Ihnen möchten wir sagen: Kommen Sie vorbei. Unser Team, bestehend aus Johannes Thelen, Elisabeth Vierhaus, Gertrud Lenzen, Margot Klein, Willi Zboralski und Franz Föhles, freut sich auf Sie.

 

Noch eine kleine Geschichte

Eine Frau betritt den Saal und blickt irritiert umher – sie ist eigentlich wegen Lebensmitteln für ihre fünfköpfige Familie gekommen. Doch die Ausgabe von Lebensmitteln findet erst wieder am nächsten Mittwoch statt. Sofort springt Schwester Patricia auf und lädt sie zu einem Teller Suppe ein. Die aus dem westafrikanischen Togo stammende Frau zögert kurz, dann setzt sie sich. Still isst sie ihren Teller leer. „Das schmeckt gut“, sagt sie in gebrochenem Deutsch. Zum Abschied packen ihr die Ehrenamtler noch ein paar Brötchen ein – es sind ja mehr als genug da.

 

Und noch das: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde, deine Brüder, deine Verwandten und Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten. (Lukasevangelium 14, 12-14)