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3. Sonntag der Osterzeit 2020

Sprechen wir gemeinsam.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Freu dich erlöste Christenheit

Freu dich erlöste Christenheit

Gotteslob 327, 1 – 3  - Freu dich erlöste Christenheit

Freu dich erlöste Christenheit. Freu dich und singe, der Heiland ist erstanden heut, Halleluja. Sing fröhlich Halleluja.

Drei Tage nur hielt ihn das Grab, freu dich und singe! Er warf des Todes Fesseln ab. Halleluja! Sing fröhlich: Halleluja!

Lebt Christus, was bist du betrübt? Freu dich und singe! Du weiß, dass er dich herzlich liebt. Halleluja! Sing fröhlich: Halleluja

Hinführung

Wir wollen wieder miteinander beten und singen.

Wir wollen Hörende werden und sein auf ihn und auf sein Wort, denn darin ist er mitten unter uns.

Er ist für uns zum Sieger über Sterben und Tod geworden.

Sieg

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Das ist der wahre Sieg,

zu lachen, wenn mir zum Weinen zumute ist,

weiterzugehen, wenn ich mich müde fühle,

zu vergeben, wenn ich von jemand enttäuscht wurde,

aufzustehen, wenn ich auf meinem Weg gefallen bin,

meine Hoffnung darauf zu setzen,

dass am Ende keine Hoffnung enttäuscht wird.

Das ist der wahre Sieg,

mich in die Fußstapfen Jesu zu begeben

und die Kraft zu haben,

immer wieder neu zu beginnen.

Kyrie beten

  • Herr Jesus Christus, du hast die Ketten des Todes gesprengt, Herr, erbarme dich unser….
  • Du hast den Jüngern deine Auferstehungsmacht gezeigt. Christus, erbarme dich unser…
  • Du hast Hoffnung und Verwandlung bewirkt. Herr, erbarme dich unser…

Gloria

Gloria GL 172 Gott in der Höh…

 

Gott in der Höh, sei Preis und Ehr, den Menschen Fried auf Erden.

Allmächt‘ger Vater, höchster Herr, du sollst verherrlicht werden.

Herr Jesus Christus, Gottes Sohn, wir rühmen deinen Namen.

Du wohnst mit Gott, dem Heilgen Geist, im Licht des Vaters. Amen.

 

Gebet

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Herr, die ermöglichst uns österliche Freude, da du den Tod endgültig überwunden hast. Du hast uns die Kraft der Hoffnung geschenkt und stärkst uns,  füreinander da zu sein aus der Liebe, mit der du uns liebst. Gib, dass wir diese Feier  miteinander begehen, um in unserem Leben ein Zeichen der Hoffnung zu setzen, die uns selbst ermöglichen willst. Darum bitten wir, durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Lesung aus der Apostelgeschichte (21, 14.22b-33)

Die Predigt des Petrus ist verblüffend, wenn man bedenkt, dass er kurz vorher Jesus noch verleugnet hatte, mit den anderen Jüngern floh und alle Hoffnung verloren hatte, so dass er in wieder in seine Heimat zurückkehrte. Jetzt wird er hier zum Impulsgeber der neuen Christengemeinde.

 

Petrus trat auf, zusammen mit den Elf, er erhob seine Stimme und begann zu reden:

Ihr Juden und alle Bewohner von Jerusalem! Dies sollt ihr wissen, achtet auf meine Worte! Jesus, den Nazaräer, den Gott vor euch beglaubigt hat durch machtvolle Taten, Wunder und Zeichen, die er durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst - ihn, der nach Gottes beschlossenem Willen und Vorauswissen hingegeben wurde, habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und umgebracht. Gott aber hat ihn von den Wehen des Todes befreit und auferweckt; denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde.

David sagte über ihn:

Ich habe den Herrn beständig vor Augen. Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht. Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Zunge und auch mein Leib wird in sicherer Hoffnung ruhen, denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis, noch lässt du deinen Frommen die Verwesung schauen. Du zeigst mir die Wege zum Leben, du erfüllst mich mit Freude vor deinem Angesicht.

Schwestern und Brüder, ich darf freimütig zu euch über  David reden: Er starb und wurde begraben und sein Grabmal ist bei uns erhalten bis auf den heutigen Tag. Da er ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm den Eid geschworen hatte, einer von seinen Nachkommen werde auf seinem Thron sitzen, sagte er vorausschauend über die Auferstehung des Christus: Er gibt ihn nicht der Unterwelt preis und sein Leib schaut die Verwesung nicht.

Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dafür sind wir alle Zeugen. Nachdem er durch die rechte Hand Gottes erhöht worden war und vom Vater den verheißenen Heiligen Geist empfangen hatte, hat er ihn ausgegossen, wie ihr seht und hört.

Wir wollen alle fröhlich sein

Wir wollen alle fröhlich sein

Antwortgesang GL 326, 1- 3  Wir wollen alle fröhlich sein…

  • Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit.

Kehrvers: Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobt sein Christus, Marien Sohn.

  • Es ist erstanden Jesus Christ, der an dem Kreuz gestorben ist, ihm sei Lob Ehr zur aller Frist.
  • Es singt der ganze Erdenkreis, dem Gottessohne Lob und Preis, der uns erkauft das Paradeis.

Lesung aus dem 1 Petrusbrief (1, 17 – 21)

Petrus nennt die irdische Lebenszeit im Anbetracht der Hoffnung auf die Vollendung eine „Fremde“. Für ihn hat das Leben eine neue Perspektive erhalten durch die Befreiungstat Gottes in Jesus Christus. Durch ihn sind wir in einen neuen Bund hineingenommen, den Gott von Anfang an mit den Menschen geschlossen hat und den er in Jesus Christus erneuert hat.

 

Schwestern und Brüder!

Wenn ihr den als Vater anruft, der jeden ohne Ansehen der Person nach seinem Tun beurteilt, dann führt auch, solange ihr in der Fremde seid, ein Leben in Gottesfurcht.

Ihr wisst, dass ihr aus eurer sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.

Er war schon vor der Erschaffung der Welt dazu ausersehen und euretwegen ist er am Ende der Zeiten erschienen. Durch ihn seid ihr zum Glauben an Gott gekommen, der ihn von den Toten auferweckt und  die Herrlichkeit gegeben hat, sodass ihr an Gott glauben und auf ihn hoffen könnt.

Hallelujaruf: Kehrvers von Lied GL 326

  • Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobt sein Christus, Marien Sohn. 

Vers gesprochen:

Herr Jesus, erschließ uns die Schrift! Lass unser Herz entbrennen, wenn du zu uns redest.

  • Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobt sein Christus, Marien Sohn.

Evangelium nach Johannes 21, 1 – 14

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Jesus offenbarte sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus (Zwilling), Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.

Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.

Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.

Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.

Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.

Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

Predigt von Pfarrer Wolfgang Acht

Die Jünger hatten wohl im Trüben gefischt? Ihnen ist nichts in Netz gegangen.

Das kennen wir doch auch! Umsonst gab man sich Mühe. Die Krise ist oft von einem solchen Umsonst geprägt. Nichts ist mehr selbstverständlich:

  • Kein Kontakt, allenfalls auf Abstand. Tragisch, wenn liebe Menschen im Krankenhaus oder Altenheim nicht besucht werden dürfen und sogar einsam sterben.
  • Angst um die eigene persönliche oder berufliche Existenz stellt sich immer mehr ein
  • Alles ist eingeschränkt. Anfangs hielt man es noch aus, jetzt aber wirkt es wie Freiheitsberaubung.

Kann man so Ostern feiern, das einen Neuanfang verkündet? Auch den Jüngern war die Hoffnung vergangen.  Sie waren am Ende.

  • Auf diesen Jesus hatten sie gesetzt und nach seinem Tod alles verloren. Es bleibt nur noch der beschämende Rückzug in die alte Heimat, wo sie gewiss nicht mit Freunden empfangen wurden.
  • Als Sieger hatten sie sich gefühlt. Sogar von der Möglichkeit geträumt, wichtige Funktionen im neuen Gottesreich zu bekommen. Jetzt gelten sie als Geprellte und Versager.

Enttäuschung, Frust, Ärger, Wut, die schleichen sich ein. Auch jetzt gibt es diese Gefühle und manche sind vom Zweifel bestimmt, ob Gott noch präsent ist? Viele, besonders Ärzte, Pfleger, Helfer aller Art, geben alles und fühlen sich immer hilfloser. Mit dem Bild des Evangeliums können auch wir sagen, dass wir die Netze scheinbar umsonst ausgeworfen und nichts gefangen haben.

Genau in diese Situation sprach einer die Jünger an und fordert sie wider alle Vernunft auf: „Werft die Netze auf der rechten Seite aus und ihr werdet etwas fangen“. Und das sollten diese erfahrenen Fischer akzeptieren und  am helllichten Tag fischen gehen? Das ist verrückt!

Die Überraschung für uns, sie lassen sich darauf ein und es wirkte! Vielleicht wagten sie es, weil sie eh nichts mehr zu verlieren hatten. Deshalb haben sie auf den „Fremden“ gehört. Und nach dem überraschenden Erfolg waren sie sich nicht mehr so sicher, ob der „Fremde“ am Ende nicht doch ihr Herr und Meister war. Vielleicht erinnerte sie diese Situation an das Wort des Engels am Grab: „Fürchtet euch nicht. Er ist auferstanden und geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen.“ Die hoffnungslose Rückkehr wird plötzlich zum hoffnungsvollen Anfang. Nacktheit und Vergeblichkeit sind nicht mehr entscheidend. Jetzt heißt es für sie, ihm neu entgegen zu gehen.

 

Ist diese Erfahrung auf uns übertragbar?

  • Ja, wenn wir intensiv die Schrift lesen und darin vom Zeugnis der Nähe des Auferstandenen lesen.
  • Ja, wenn wir mit den Jüngern ernst nehmen, dass er uns immer vorausgehen will und zwar genau an die Orte, wo wir leben, also in unser heutiges „Galiläa“, um das Bild der Schrift aufzugreifen.

Ein Text von Andreas Knapp kann uns das deutlich machen:

 

Mitten in der Welt

 

unser Stadtviertel

ist unser Kloster

und die belebten Straßenkreuzungen

sind unser Kreuzgang

unsere Klosterwerkstätten

sind die Fabriken

und unsere Gebetszeiten

werden von der Stechuhr diktiert

unsere Fürbitten

stehen in der Zeitung

die Probleme der Nachbarn

hören wir als Tischlesung

und ihre Lebensgeschichten

sind unsere Bibliothek

die Gesichter der Menschen

sind die Ikonen die wir verehren

und im leidgezeichneten Antlitz

schauen wir auf den Gekreuzigten

 

Wagen wir doch auch mal diesen Blick auf unsere Welt und den Alltag. Denn genau da spricht er uns vielfältig an, damit wir mutig die verbindenden Netze auswerfen. Sie werden, wie wir es jetzt häufig bei vielen ehrenamtlichen Helfern sehen können, nicht leer bleiben!

Jedenfalls wird uns jetzt wie den Jüngern klar, dass wir nicht mehr ins alte Fahrwasser zurückkehren sollten, als wäre nichts geschehen. Haben wir bisher nicht zu sehr auf selbst auf eigene Wunderkräfte gesetzt, die  jetzt zerronnen sind?

Wenn wir das Wunder des Neuanfangs wünschen, dann sollten wir uns wie die Jünger von Jesus im Namen Gottes rufen lassen. Dann werden wir vielleicht auch nicht mehr so leicht aufgeben und seine stützenden Kraft in unserer Mitte entdecken. Das setzt die Bereitschaft voraus, dass wir uns wie Petrus unserer „Nacktheit“, sprich Bedürftigkeit bewusst werden. Ja, dann sind wir vielleicht auch bereit, in Dankbarkeit auf die Knie vor diesem Gott in Jesus Christus zu gehen. Dann wird es uns möglich bleiben, begeisterte Menschenfischer zu werden, die von einer ungetrübten Hoffnung geprägt sind und diese weitergeben. Wurde uns das nicht in den letzten Wochen bei so vielen Aktiven und Kreativen deutlich. Sie haben Hoffnung geschenkt und Einsamkeit aufgehoben. Denn die setzen

  • auf menschliche Nähe wie Jesus.
  • Kommen über die Schriftlesung zur Glaubensstärkung
  • Wagen neue das Gebet für- und miteinander, auch gelegentlich mit einer kurzen Zeit in zeitweise geöffneten Kirchen
  • Entdecken das „Galiläa“, wo sie nachhaltige Begegnungs- und Beziehungserfahrungen machen
  • Wo sie sich als „Leib Christi“ erfahren und verstehen.

 

So findet das Fischen im Trüben ein Ende. Werfen wir bleibend neu die Netze aus, um aus der Kraft des Glaubens an Christus, Neues in Bewegung setzen zu können, auch in der Kirche.

Wagen wir das Wunder der neuen Perspektive, die uns Jesus Christus auch jetzt ermöglichen will.

 

Credo GL 801 Ich glaube Herr, dass du es bist…

Ich glaube Herr, dass du es bist, durch den wir sind und leben.

Ich glaube auch, dass Jesus Christ, für uns sich hingegeben.

Ich glaube an den Heil-gen Geist, der uns im Guten unterweist

und uns zum Heile führet.

Kyrie eleison

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O Gott, wir stehen am Abgrund des Lebens.

Menschen sterben ohne ihre Angehörigen.

Tote werden ohne Trauerfeier beerdigt.

Wir meiden jegliche Begegnungen

in Kirche, Beruf, bei Freunden und Verwandten.

 

Hilflos sind die Menschen in Sorge um Arbeit und Auskommen,

um Mitmenschen und sich selbst.

 

Wir verstehen nicht, was um uns herum geschieht.

Wir bemühen uns nach Leibeskräften: Ärzte, Pfleger, Sanitäter.

Wir sehen, dass wir überfordert sind und deiner Hilfe bedürfen.

Wir schaffen es nicht alleine, sondern suchen, ja schreien nach Hilfe.

 

Zeig dich den Menschen, die einsam sterben müssen.

Zeig dich den Menschen, die um Abhilfe bemüht sind,

denn sie sind Fragende und Suchende.

Sei du den Menschen nah, die bis zur Erschöpfung arbeiten

und ihr Bestes geben.

Sei du den Menschen nah, die politische Verantwortung tragen

und Entscheidungen treffen.

 

Wir sind in großer Not und vertrauen darauf,

dass du an unserer Seite bist.

Wir bitten dich, wir flehen dich an:

Erbarme dich unser, die wir hilflos sind.

Kyrie eleison.

 

von Dr. P. Kleine, Bad Driburg

 

Vaterunser

Nun wollen wir gemeinsam das Gebet sprechen, das der Herr selbst uns zu beten gelehrt hat:

 

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

Gebet

Herr, durch die Auferstehung deines Sohnes hat das Leben einen neue Sicht erhalten: Es ist nicht mehr Leben bis zum Tod, sondern es ist Leben über den Tod hinaus, bis in die Vollendung bei dir. Wir danken Dir für Deinen Sohn, der uns in Liebe diesen Weg zu Dir eröffnet hat und bitten Dich, lass uns immer aus dieser Hoffnung leben und sie in Wort und Tat weitergeben. Darum bitten wir durch ihn, der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen.

Schlussimpuls

Suchen,

was verloren scheint,

aufdecken,

was verschüttet ist,

befreien,

was gefangen ist,

beleben,

was tot ist.

 

Heute aufstehen,

dir neu begegnen,

klarer, ehrlicher, offener.

 

Heute aufstehen,

neues Leben ermöglichen

zwischen mir und dir.

 

von Max Feigenwinter

 

 

Schlusslied: Das ist der Tag, den Gott gemacht…

Schlusslied: Das ist der Tag, den Gott gemacht…

GL 329, 1 - 3  

  • Das ist der Tag, den Gott gemacht. Der Freud in alle Welt gebracht. Es freu sich, was sich freuen kann, denn Wunder hat der Herr getan.
  • Verklärt ist alles Leid der Welt, des Todes Dunkel ist erhellt. Der Herr erstand in Gottes Macht, hat neues Leben uns gebracht.
  • Wir sind getauft auf Christi Tod und auferweckt mit ihm zu Gott. Uns ist geschenkt sein Heil-ger Geist, ein Leben, das kein Tod entreißt.