image-2274250_1920 (c) Alexas_Fotos auf Pixabay

11. Sonntag im Jahr 2020

Sonne der Gerechtigkeit

Sonne der Gerechtigkeit

Lied zu Beginn GL 481, 1 + 2 + 5 Sonne der Gerechtigkeit…

Sonne der Gerechtigkeit, / gehe auf zu unsrer Zeit; / brich in deiner Kirche an, / dass die Welt es sehen kann. / Erbarm dich Herr.

Weck die tote Christenheit / aus dem Schlaf der Sicherheit, / dass sie deine Stimme hört, / sich zu deinem Wort bekehrt. / Erbarm dich, Herr.

Gib den Boten Kraft und Mut, / Glauben, Hoffnung, Liebesglut, / und lass reiche Frucht aufgehn, / wo sie unter Tränen sä’n. Erbarm dich, Herr.

 

Kreuzzeichen: Wir beten gemeinsam

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Hinführung

  • Es geht in den Schriftworten um Erwählung und Sendung.
  • Es geht aber nicht um eine Rückschau auf die Vergangenheit.
  • Die Sendung gilt auch uns, sind wir doch Erwählte Gottes!
  • Wir sind nicht überfordert, sondern reihen uns ein in die Schar der Berufenen damals wie heute.
  • Ein Text von Lothar Zenetti von der Berufung der „zwölf“

 

Erste Wahl

Die er sich griff, die zwölf,
die waren nicht von Pappe:

  • Der Felsenmann
  • Der Eiferer
  • Die Donnersöhne

Und wie sie alle hießen,
die Zeugen seiner Auferstehung.

Wo die hinkamen,
da wuchs kein Gras mehr über seinem Grab.

  • und wie es das heute?

Kyrie

Herr Jesus Christus, du sendest uns als deine Boten in heutige Zeit.

Herr, erbarme dich unser…

Herr Jesus Christus, du gibst uns immer neu den Mut, uns zu dir zu bekennen.

Christus, erbarme dich unser….

Herr Jesus Christus, du sendest uns besonders zu denen, die der Hilfe bedürfen.

Herr, erbarme dich unser….

Der Geist des Herrn erfüllt das All

Der Geist des Herrn erfüllt das All

Gloria GL  347, 1 + 2 Der Geist des Herrn erfüllt das All…

Der Geist des Herrn erfüllt das All / mit Sturm und Feuersgluten; / er krönt mit Jubel Berg und Tal, / er lässt die Wasser fluten. / Ganz überströmt von Glanz und Licht / erhebt die Schöpfung ihr Gesicht, / frohlockend: Halleluja.

Der Geist des Herrn erweckt den Geist / in Sehern und Propheten, / der das Erbarmen Gottes weist / und Heil in tiefsten Nöten. / Seht, aus der Nacht Verheißung blüht, / die Hoffnung hebt sich wie ein Lied / und Jubelt: Halleluja.

Gebet

(c) CC0 1.0 - Public Domain (von unsplash.com)

Gott, du bist unsere Hoffnung und unsere Kraft, ohne die wir nichts vermögen. Steh uns mit deiner Gnade bei, damit wir denken, reden und tun, was in deinem Sinn ist und dir gefällt. Darum bitten wir dich durch Christus, unseren Bruder und Herrn, der uns in deinem Auftrag sendet.

Amen.

1. Lesung Exodus 19, 2 – 6a

Er hat sich das Volk Israel zum „Eigentum“ erwählt. Er hat uns zu seinem neuen Volk gemacht, deshalb sind auch wir sein „Eigentum“.

 Die Israeliten kamen in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg.

Mose stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der Herr vom Berg her zu: Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden: Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe.

Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde,  ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören. Das sind die Worte, die du den Israeliten mitteilen sollst.

 

Wort des lebendigen Gottes…Dank sei Gott.

 

Herr, unser Herr

Herr, unser Herr

Antwortgesang GL 414, 1 + 2 Herr, unser Herr…

2. Lesung Röm 5, 6 - 11

Es ist erstaunlich, was Gott uns durch die hingebende Liebe Christi, seines Sohnes, ermöglicht hat. Er ist unsere Rettung!

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Christus ist, als wir noch schwach waren, für die zu dieser Zeit Gottlosen gestorben. Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben; vielleicht wird er jedoch für einen guten Menschen sein Leben wagen. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

Nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht gemacht sind, werden wir durch ihn erst recht vor dem Gericht Gottes gerettet werden.

Da wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Gottes Feinde waren, werden wir erst recht, nachdem wir versöhnt sind, gerettet werden durch sein Leben.

Mehr noch, wir rühmen uns Gottes durch Jesus Christus, unseren Herrn, durch den wir jetzt schon die Versöhnung empfangen haben.

 

Wort des lebendigen Gottes…Dank sei Gott.

Halleluja

Halleluja

Halleluja

Vers: Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium.

Halleluja

Evangelium Matthäus 9, 36 – 10,8

Als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.  Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.

Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat.

Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!

Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.

 

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus…Lob sei dir Christus

Predigt von Pfarrer Wolfgang Acht

Drei Abschnitte aus dem Evangelium sind hier zusammengefasst. Sie sind als Abschiedsrede Jesu benannt und haben die gleiche Intention. Jesus hat zur Weitergabe seiner Botschaft vom Reich Gottes zwölf Jünger ausgewählt. Diese bittet er, die Nähe des Gottesreiches wie er zu verkünden und dies durch Heilung Kranken, Totenerweckung und Austreibung böser Geister zu untermauern.

Um ihnen Angst vor möglicher Überforderung zu nehmen weist er sie darauf hin, dass die Ernte groß sei und weiterer Arbeiter oder Motivierter bedarf. Ein wenig befremdlich klingt es für uns, dass er seine Jünger ausdrücklich anweist, nur im Haus Israel diese Mission zu erfüllen.

Um die Dringlichkeit deutlich zu machen, macht Jesus auf die vielen Menschen aufmerksam, die müde und erschöpft sind und eines Hirten bedürfen, der sie feinfühlig wahrnimmt und sie begleitet. In den nachfolgenden Versen, die leider an diesem Sonntag nicht gelesen werden, sagt Jesus  etwas, was die Glaubwürdigkeit des Dienstes sichern soll; er fordert die Jünger auf,  kein Geld oder Vorräte auf dem Weg mitzunehmen. Sie sollten einfach darauf setzen, dass der Arbeiter im „Weinberg Gottes“  mit dem Nötigen für sein Leben rechnen darf.

 

Damit sind wir unmittelbar in den aktuellen Lebensbedingungen angekommen. Worum geht es?

  • Wir sind die Jünger von heute und haben den Auftrag, uns nicht mit religiösen Riten bedienen zu lassen, sondern unseren Glauben in Wort und Tat lebendig sichtbar zu machen. Oder überlassen wir das lebendige Bekenntnis der Güte Gottes nur noch sogenannten Profis? Wir alle sind von Gott berufen. Wann folgen wir diesem Ruf? Es ist durchaus in der Krise erlebbar geworden, wieviel Kreativität in Beistand, Hilfe und geschenkter Nähe trotz Abstand möglich ist.
  • Es wurde erkennbar, dass Berufung nicht etwas für besondere Menschen ist, sondern eine allgemeine Gabe und Begabung. Wir sind mit den Gaben des Geistes und der Gotteskraft durch die Taufe und die Sakramente ausgestattet. Deshalb können wir auch zur Heilung, zur Entdämonisierung und zur Erweckung totgeweihter Strukturen, innerkirchlich wie gesellschaftlich, beitragen. Das gemeinsame Amt aller ist aus dem Blick geraten, dabei wurde doch schon im 2. Vatikanischen Konzil deutlich gesagt, dass wir alle Anteil am Priestertum haben. Es sind nicht zu wenig Priester da, sondern zu wenige, die ihr persönliches  Priestertum wirklich leben.
  • Wir wissen auch, dass diese Glaubensvermittlung nicht auf das kirchliche Umfeld allein bezogen werden kann. Es ist absolut notwendig, in dieser Zeit der Gottesverdunstung und Gottvergessenheit, für diesen Gott zu werben, von IHM zu sprechen und seine Zuwendung durch unsere menschlichen Möglichkeiten sichtbar zu machen. Gehen wir hinaus zu den Menschen und schenken einander die Menschlichkeit und Beziehung, die Leben erst ausmacht.
  • „Ich bin nicht gekommen, um zu richten, sondern zu retten“, so hörten wir es am letzten Sonntag in den Worten des  Wir haben uns angewöhnt, zu richten, auf andere zu zeigen, Fehler anzukreiden. Doch wir haben damit eine Atmosphäre geschaffen, die die Lust am Leben und am  Miteinander raubt.
  • Wir brauchen nicht lange umzuschauen um zu erkennen, wie viele Menschen hungrig nach Nähe, hilfsbedürftig, schwach und ermüdet sind, auch viele Christen. Gerade die Corona-Krise hat das in einer bedrückenden Weise offenbar gemacht. Denken wir  an die Vielen, die einsam und isoliert waren; aber auch außerhalb der Krise dürfte es aufmerksamen Beobachtern auffallen, wie die Gemeinden immer mehr ausbluten weil sich manche  enttäuscht oder gar entsetzt von der Kirche abgewandt haben. Sie sind  der Kirche aufgrund tiefer Enttäuschungen müde geworden und nehmen ihr die Botschaft Jesu nicht mehr ab. Wir müssen uns alle selber immer wieder fragen ob  auch wir ein schlechtes Beispiel waren, oder ob wir anziehende und auf Gott neugierig machende Menschen sind.
  • Nehmt nichts mit auf dem Weg! Methoden,  Internetgottesdienste, Flyer aller Art, nicht gesicherte Verwaltungseinheiten diözesan oder vor Ort sind nicht wichtig. Wir haben zu viele Strukturen aufgebaut, die uns bald sogar zum „Klotz am Bein“ werden könnten,  B. wenn der Kirche die finanziellen Mittel nicht mehr so reichhaltig zufließen wie bisher.   Die Zukunft liegt in der Glaubwürdigkeit jedes Einzelnen! Also nicht den Splitter im Auge des Anderen zum Vorwand nehmen, sondern  zuerst bei uns selbst anfragen und den Balken von Vorurteilen ausmerzen. Nur zugewandte und offene Menschen werden zu Gottesboten. Gott wurde Mensch für uns, warum werden wir es nicht für ihn?

 

Jesus hatte Mitleid mit den Menschen, auch mit uns. Deshalb sollten auch wir es wagen,  Mitempfinden, Solidarität und schenkende Beherztheit zu zeigen. Wir sind gefragt, weil Gott in Christus sich durch uns auch im Hier und Jetzt zeigen und präsentieren will. Ein wichtiges Kriterium dieser Glaubwürdigkeit ist die Art Gottes, sich gerade Bedürftigen und Schwachen, Enttäuschten und Gottvergessenen  zuzuwenden.

Es bedarf dafür kaum der Erinnerung an die Worte Jesu: „Was du dem Geringsten tust, das tust du mir!“ Diese Methode ist die beste; setzen wir auf sie, dann werden wir der Jüngerschaft, zu der Jesus uns berufen hat, gerecht.

 

Treibt das Böse aus, sowohl in Euch, als auch in Anderen. Wie? Durch Entgegenkommen, Feinsinnigkeit, Behutsamkeit, Geduld und vor allem durch Nächstenliebe.

 

Werden wir damit überfordert? Nein, nur dann, wenn wir glauben, in eigener Sache arbeiten zu müssen. Wir sind nicht in eigener Sache unterwegs, sondern Berufene, Arbeiter im „Weinberg Gottes“.

Gott  sieht immer noch die Welt als seinen „Weinberg“, das sollte uns aufmerksam sein lassen!

Wenn Glaube bei uns einzieht

Wenn Glaube bei uns einzieht

Credo GL 806, 1 – 3 Wenn Glaube bei uns einzieht…

 Wenn Glaube bei uns einzieht, / öffnet sich der Horizont. / Wir fangen an zu leben, / weil der Himmel bei uns wohnt. / Wenn Glaube bei uns einzieht, / öffnet sich der Horizont. / Wir fangen an zu leben, / weil der Himmel bei uns wohnt.

Wenn Liebe bei uns einzieht, / öffnet sich der Horizont. / Wir fangen an zu leben, / weil der Himmel bei uns wohnt. / Wenn Liebe bei uns einzieht, / öffnet sich der Horizont. / Wir fangen an zu leben, / weil der Himmel bei uns wohnt. 

Wenn Hoffnung bei uns einzieht, / öffnet sich der Horizont. / Wir fangen an zu leben, / weil der Himmel bei uns wohnt. / Wenn Hoffnung bei uns einzieht, / öffnet sich der Horizont. / Wir fangen an zu leben, / weil der Himmel bei uns wohnt.

Fürbitten

Herr, wir wissen um deine Treue und Zuneigung. Deshalb kommen wir zu dir, um für die Welt und für unsere Gemeinden zu bitten:

  • Lass allen Getauften bewusst sein, dass sie zu dir gehören und von dir in die Welt gesandt sind, um deine Zuwendung zu allen bewusst zu machen.
    Gott der Barmherzigkeit und Liebe…Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Lass uns Christen so leben, dass Menschen durch uns einen Zugang zu dir und deinem Sohn finden und motiviert werden, ihre eigene Berufung und Sendung zu entdeckend.
    Gott der Barmherzigkeit und Liebe…
  • Lass die Religionsgemeinschaften in der Welt ein Ort des Friedens sein, um den Frieden gerade dort zu beleben, wo Spaltung und Hass bestimmend geworden sind.
    Gott der Barmherzigkeit und Liebe…
  • Lass alle, die sich in den Gemeinde vor Ort einsetzen darum wissen, dass sie ihre Kraft nicht aus sich selbst, sondern durch dich geschenkt bekommen, damit sie in allem Engagement bescheiden ihren Dienst vollziehen.
    Gott der Barmherzigkeit und Liebe….´
  • Unsere Verstorbenen fehlen uns, denn sie haben ihr Leben mit uns geteilt und Gemeinschaft mit uns gehabt. Erfülle jetzt an ihnen, was du ihnen von Anfang an durch deine Liebe geschenkt und in deinem Sohn Jesus Christus uns allen verheißen hast.
    Gott der Barmherzigkeit und Liebe…
  • Freie Fürbitten….

Vaterunser

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

Schlussimpuls

Gottverdichtung

Das Wort

das gottverdichtete

sprang auf die Erde

drang ein

in Menschenherz

um Fleisch zu werden

 

um Hand und Fuß zu bekommen

um in gottgeschwängerte Menschen

zur  Welt zu kommen:

Menschwerdung!

 

von Christina Mülling

Gebet

(c) CC0 1.0 - Public Domain (von unsplash.com)

Erneut durften wir in deinem Namen zusammen sein. Du hast uns dadurch spüren lassen, dass Deine bleibende Gegenwart in Christus uns zugesagt bleibt. Lass uns in dieser Gewissheit bereit sein, Dich durch unser Leben erkennbar zu machen. Darum bitten wir durch den, der uns in Deinem Namen berufen hat, Christus, unseren Bruder und Herrn.

Amen.

Segen

Gott, der Herr segne uns und bewahre uns vor Unheil und Schaden.

Er öffne unsere Herzen für sein Wort an uns und mache uns fähig, es in unserem Leben umzusetzen.

Er lasse uns erkennen, was dem Heil dient und mache uns bereit, seine Weisung zur Richtschnur unseres Lebens zu machen.

Das gewähre uns der barmherzige und gütige Gott: Der Vater, durch den Sohn, im Heiligen Geist.

Amen.

Also sprach beim Abendmahle

Also sprach beim Abendmahle

Schlusslied: GL 281, 1 – 3  Also sprach beim Abendmahle…

Also sprach beim Abendmahle / Jesus als sein Testament: / Seid geeint und liebt euch alle, / dass mich diese Welt erkennt! / Wie der Vater mich gesendet, / eins mit mir, wie ich mit euch, / gehet hin, mein Werk vollendet, / eins zu sein in meinem Reich.

Seht, wie ich der Herr, euch liebe, / liebt der Vater euch durch mich; / wie mit euch Geduld ich übe, / so erbarmt der Vater sich, / dass ihr alle in mir bleibet, / unter euch verbunden seid, / aus dem Weinstock Reben treibet, / Früchte bringt zur rechten Zeit.

Ich bin euer Weg geworden, / der allein zum Heil euch führt, / schloss euch auf des Himmels Pforten / und bin euch der gute Hirt. / Bleibt in dem, was ich verkündet, / was euch meine Kirche weist, / dass die Liebe euch verbündet, / bleibt geeint in meinem Geist!

 

Sendung:

Geht und seid Gesandte an Christi statt…Dank sei Dir, Christus.

Gelobt sei Jesus Christus, in Ewigkeit, Amen.