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Fronleichnam

Dank sei dir Vater

Dank sei dir Vater

Lied zu Beginn GL 484, 1 + 2  Dank sei dir Vater…

Dank sei dir Vater für das ew-ge Leben / und für den Glauben, den du uns gegeben, / dass wir in Jesus Christus dich erkennen /  und Vater nennen.

Jedes Geschöpf lebt von der Frucht der Erde; / doch dass des Menschen Herz gesättigt werde, / hast du vom Himmel Speise uns gegeben, / zum ew-gen Leben.

 

Wir sprechen gemeinsam:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Hinführung

  • Die Wortbedeutung > Fron (Mittelhochdeutsch) = Herr; lichnam = Leib, also Herrenleib!
  • Feierliches Gedenken, weil am Gründonnerstag das Fest wegen der Karwoche nicht so feierlich möglich war.
  • Im 13. Jh. kam der Wunsch auf, das Zeichen des geheiligten Brotes – Leibes – öffentlich zu zeigen. Deshalb kam die Prozession zu diesem Tag auf. So sollte der Glaube an den gegenwärtigen Herrn in die Welt hineingesagt werden und damit zum Herrn, der von sich selbst sagte, dass er das Brot des Lebens für alle sei.
  • Wenn wir in diesem Jahr keine Prozession durchführen können, so sollte dieser Tag doch das Gedenken an ihn, die heilige Speise, gerade jetzt in der Beschränkung noch tiefer bedacht werden.

Impuls

Annäherung an die Wirklichkeit   

        
nicht durchblicken
sondern anblicken

nicht im Griff haben
sondern ergriffen sein

nicht bloß verstehen
auch zu dir stehen

nicht durchschauen
einfach nur anschauen

so werden wir wirklich
wir

Text von Andreas Knapp

Kyrie

Herr Jesus Christus, deine Botschaft hat vielen Menschen Kraft gegeben für ihr tägliches Leben.

Herr, erbarme dich….

Herr Jesus Christus, dein Wort ist uns geistliche Nahrung auf unserem Weg durch die Zeit.

Christus, erbarme dich…

Herr Jesus Christus, hilf uns, dich anzunehmen, um deine Gegenwart in uns zu erspüren.

Herr, erbarme dich…

Macht weit die Pforten in der Welt

Macht weit die Pforten in der Welt

Gloria GL 360, 1 + 2 Macht weit die Pforten in der Welt…

Macht weit die Pforten dieser Welt! / Ein König ist, der Einzug hält, / umglänzt von Gnad und Wahrheit. / Wer von der Sünde sich gewandt, / wer auf vom Todesschlafe stand, / der siehet seine Klarheit. / Seht ihn weithin herrlich schreiten, / Licht verbreiten, / Nacht  zerstreut er, / Leben Fried und Wonne beut er.

Es jauchzt um ihn die frohe Schar, / die lang in schweren Fesseln war; / er hat sie freigegeben. / Blind waren sie und sehen nun, / lahm waren sie und gehen nun, / tot waren sie und leben. / Köstlich, tröstlich allen Kranken, / ohne Wanken, ohne Schranken / walten seine Heilsgedanken.

 

Gebet

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Herr Jesus Christus, im Sakrament des Altares hast du uns das Gedächtnis deines Leidens und deiner Auferstehung hinterlassen. Gib uns die Gnade, diese heiligen Geheimnisse so zu verehren, dass uns die Frucht der Erlösung zuteil wird. Du, der in der Einheit mit Gott dem Vater und dem Heiligen Geist, lebst und herrscht, in alle Ewigkeit. Amen.

Lesung Deuteronomium 8,2 – 3. 14 – 16 a

Es klingt für unsere Ohren etwas ungewöhnlich hier lesen und hören zu müssen, dass Gott sein Volk „gefügig“ machen wollte, um sie zur Einsicht und zur Einhaltung der Gebote zu führen. Wir können es aber auch so verstehen, dass er einen klaren Führungsanspruch für unser Leben zum Ausdruck bringen will. Denn ohne ihn stehen wir in der Gefahr, uns von ihm zu trennen oder gar zu scheitern.

 

Mose sprach zum Volk:

Du sollst an den ganzen Weg denken, den der Herr, dein Gott, dich während dieser vierzig Jahre in der Wüste geführt hat, um dich gefügig zu machen und dich zu prüfen. Er wollte erkennen, wie du dich entscheiden würdest: ob du auf seine Gebote bewahrst oder nicht.

Durch Hunger hat er dich gefügig gemacht und hat dich dann mit dem Manna gespeist, das du nicht kanntest und das auch deine Väter nicht kannten. Er wollte dich erkennen lassen, dass der Mensch nicht nur von Brot lebt, sondern dass der Mensch von allem lebt, was der Mund des Herrn spricht. Nimm dich in Acht, dass dein Herz nicht hochmütig wird und du den Herrn, deinen Gott, nicht vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus, geführt hat; der dich durch die große und Furcht erregende Wüste geführt hat, durch Feuernattern und Skorpione, durch ausgedörrtes Land, wo es kein Wasser gab; der für dich Wasser aus dem Felsen der Steilwand hervorsprudeln ließ; der dich in der Wüste mit dem Manna speiste, das deine Väter noch nicht kannten.

 

Wort des lebendigen Gottes…Dank sei Gott.

Gott ruft sein Volk zusammen

Gott ruft sein Volk zusammen

Antwortgesang GL 477, 1 + 2 Gott ruft sein Volk zusammen…

 

Gott ruft sein Volk zusammen rings auf dem Erdenrund, / eint uns in Christi Namen / zu seinem neuen Bund. / Wir sind des Herrn Gemeinde / und feiern seinen Tod. / In uns lebt der uns einte, / erbricht mit uns das Brot.

In göttlichem Erbarmen / liebt Christus alle gleich; / die Reichen und die Armen / beruft er in sein Reich. / Als Schwestern und als Brüder, / sind wir uns nicht mehr fern: / ein Leib und viele Glieder / in Christus, unserm Herrn.

Lesung aus dem 1. Korintherbrief 10, 16 – 17

Kurz und knapp sagt Paulus aus, was in den Zeichen von Brot und Wein ausgedrückt wird. Es ist hingebende Nähe, die uns Christus anbieten will. Diese Nähe macht uns zu einer bindenden Gemeinschaft, zum Leib Christi.

 

Schwestern und Brüder!

Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi?

Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.

 

Wort des lebendigen Gottes… Dank sei Gott.

Sequenz von Fronleichnam (im Wechsel sprechen)

2018FronleichnamChristophOmselsHoch (c) Christoph Omsels

Lobe, Zion, deinen Hirten,

dem Erlöser der Verirrten

stimme Dank und Jubel an.

 

Lass dein Lob zum Himmel dringen;

Ihn zu rühmen, ihm zu singen,

hat kein Mensch genug getan.

 

Er ist uns im Brot gegeben,

Brot, das lebt und spendet Leben,

Brot, das Ewigkeit verheißt,

Brot, mit dem der Herr im Saale

dort beim österlichen Mahle

die zwölf Jünger hat gespeist.

 

Lobt und preist, singt Freudenlieder;

Festlich kehrt der Tag uns wieder,

jener Tag von Brot und Wein,

da der Herr zu Tisch geladen

und dies heilge Mahl der Gnaden

setzte zum Gedächtnis ein.

 

Was bei jenem Mahl geschehen,

sollen heute wir begehen

und verkünden seinen Tod.

Wie der Herr uns aufgetragen,

weihen wir, Gott Dank zu sagen,

nun zum Opfer Wein und Brot.

 

Seht das Brot, der Engel Speise,

Brot auf unsrer Pilgerreise,

das den Hunger wahrhaft stillt.

Abrams Opfer hat’s gedeutet,

war im Manna vorbereitet,

fand im Osterlamm sein Bild.

 

Guter Hirt, du Brot des Lebens,

wer dir traut, hofft nicht vergebens,

geht getrost durch diese Zeit.

Die du hier zu Tisch geladen,

ruf auch dort zum Mahl der Gnaden

in des Vaters Herrlichkeit.

Halleluja

Halleluja (singen oder beten)

So spricht der Herr: Ich bin das lebendige Brot das vom Himmel gekommen ist.

Wer dieses Brot isst, wir in Ewigkeit leben.

Halleluja (singen oder beten)

 

Evangelium nach Johannes (6, 51 – 58)

Jesus sagte zu den Versammelten:

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.

Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?

Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.

Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.

Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

 

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus….Lob sei dir Christus.

Predigt von Pfarrer Wolfgang Acht

Jesus macht es uns im ersten Moment mit seinen Worten eher schwer. Was machen wir mit den Aussagen:

  • Ich bin lebendiges Brot vom Himmel!
  • Wer das annimmt und begreift und wer dieses Brot isst wird ewig leben!
  • Das Brot ist mein Fleisch für das Leben der Welt!
  • Wenn ihr mich nicht esst, nicht ganz in euch aufnehmt, habt ihr das Leben nicht in euch!

Verständlich, dass das damals wie heute stutzig macht. Der Protest der Zuhörer ist nur zu verständlich. Das klingt merkwürdig! Was soll das? Was will er eigentlich?

Wir sollten vielleicht erst einmal die Worte sich setzen lassen, denn hier sind nicht nur der Verstand oder die Meinungen gefragt; Jesus will das Herz ansprechen. Und das Herz reagiert eben anders als ein rationaler Verstand! Am Ende ist Jesus wirklich ein Heilbringer für die Seele, der die tieferen Sehnsüchte anspricht. Vielleicht können wir so das Bild vom Brot besser verstehen.

In manchen Gegenden sagt man zum Beispiel von einem guten und liebevollen Menschen: „ Er ist wie Brot!“  Ist es deshalb nicht sogar berechtigt, von Jesus auszusagen: „Er ist wie ein Stück Brot“!?

Vielleicht sind deshalb diese Worte vom Brot, vom Fleisch das man essen soll, letztlich angemessene Deuteworte für das Leben Jesu. Der Evangelist hat diese Deutung angenommen und konnte deshalb ohne Probleme die im ersten Moment ungewöhnlichen Worte aufschreiben. Jesus war für ihn einfach eine göttliche Speise gewesen und geworden. Er hat sogar, wie hier gesagt wird, sein Fleisch am Kreuz hingegeben für das Leben der Welt.

Er war wirklich wie ein Stück Brot. Schauen wir ihn und sein Leben doch kurz an:

  • Er öffnet in seinen Gleichnissen den Blick für die einfachen, aber bewundernswerten Dinge. Da ist das Senfkorn so klein, aber am Ende doch so groß. Da ist das Wachsen der Saat, das der menschlichen Schaffenskraft enthoben ist und doch so erstaunt, wenn eine Ernte möglich wird.
  • Sein Leben im Blick auf die Armen, Schwachen, Sünder und besonders die Kinder wird zur scharfen Gesellschaftskritik am Gottesvolk. Es wird zur Mahnung, Gottes Liebe zu allen endlich wahrzunehmen und mit eigenen Taten umzusetzen. Was hatte das für heilende Wirkung!
  • Da ist die Bereitschaft, Leid, Sterben und Tod aus Liebe zu uns im Sinne Gottes anzunehmen und so ein völlig neues, ungewöhnliches Bild von Gott zu zeigen, der frei schenkende Liebe ist und sein will. Wundert es, dass dieses Bild Gottes, das durch Jesus sichtbar wurde, nicht im Tod verblieb sondern auferstand?!

 

Wenn uns sein Leben fasziniert, dann sollte es uns nicht verwundern, wenn Jesus sagt, wir sollen dieses Leben  Fleisch in uns werden lassen. Er will mit uns leibhaftig eins werden, damit wir durch ihn und mit ihm und in ihm eins werden mit Gott!

Wie kann diese Verleiblichung geschehen?

Werden wir doch wie er ein Stück Brot für andere:

  • Setzen wir uns für Gottes Schöpfung im eigenen Leben ein und gehen verantwortlich mit der Natur und ihren Ressourcen um. Es kann und darf nicht sein das wir die Erde ausplündern und damit das Leben nachkommender Generationen vernichten.
  • Erzählen auch wir in angemessenen Bildern, woraus wir leben, was uns trägt und welche Hoffnung uns bestimmt. Hören wir auf, nur noch Sensationelles zu beachten oder zu verbreiten. Unser Leben ist ein Geschenk, mit dem wir einfühlsam umgehen sollten. Heißt es doch zu Recht im 1. Petrusbrief: „ Gebt Rechenschaft von der Hoffnung, die euch erfüllt.“
  • Nehmen wir einander besser wahr und stellen nicht nur unsere Sorgen und Fragen in die Mitte. Fragen wir uns doch vielmehr, was wir für Andere geben können. Wie berührend ist es doch, wie viele in dieser Krisenzeit eine großartige Kreativität in solidarischem Handeln über die Generationen hinaus zeigen. Ist das nicht Brot, dass nachhaltig wirkt?

Bleiben wir einander Brot. Nähren wir uns von Zuwendung, Hilfsbereitschaft und gemeinschaftlichem Handeln. Wenn wir so leben, werden uns die Worte Jesu nicht mehr fremd sein, weil wir leibhaftig Nähe und Gemeinschaft erleben. Jesus lebte sie vor und wünscht, dass wir wie er einander zur Speise werden. Wir werden zu einer spürbaren Gottesbotschaft, zum Hinweis auf den, den uns Jesus bis heute nahe bringt!

Deshalb sollten wir den Verzicht auf die Kommunion nicht als einen Willkürakt der Verantwortlichen sehen, die doch die Gesundheit von Menschen in den Mittelpunkt stellen. Es ist keine Christusverweigerung, sondern vielleicht wächst sogar im Verzicht die Erkenntnis, dass Er uns nie brotlos zurücklässt.

Wie großartig wäre es, wenn man an uns, den Christen, immer mehr Geschmack fände, weil unser Leben eine köstliche Gabe für andere wird, wie Jesus sie geworden und bleibend ist!

Wahrer Gott wir glauben dir

Wahrer Gott wir glauben dir

Credo GL 762, 1 + 2 Wahrer Gott wir glauben dir…

Wahrer Gott wir glauben dir, / Du bist mit Gottheit und Menschheit hier; / du, der den Satan und Tod überwand, / der im Triumph aus dem Grabe erstand; / Preis dir o Sieger auf Golgotha, / Sieger wie keiner Halleluja!

Jesu, dir jauchzt alles zu: / Herr, über Leben und Tod bist du; / in deinem Blute gereinigt von Schuld, / freun wir uns wieder der göttlichen Huld; / gib, dass wir stets deine Wege gehn, / glorreich wie du aus dem Grabe erstehn!

 

Fürbitten

Jesus sagte uns: Was ihr von meinem Vater erbitten werdet, das wird er euch auch geben. Deshalb tragen wir unsere Bitten vor:

 

  • Wir beten für alle, die den Glauben an deine Nähe verloren haben. Lass ihnen Menschen begegnen, die durch ihre Leben ein glaubwürdiges Zeugnis von dir geben. Christus, höre uns…
  • Wir beten für alle, die mit Kinder und Jugendlichen arbeiten. Lass sie überzeugend sein und in großem Vertrauen auf dich, deine Botschaft verkünden.
  • Wir beten für alle, die in unserer Gemeinde tätig sind. Lass sie in dieser herausfordernden Zeit nie den Mut verlieren und für ihr Engagement auch Anerkennung finden.
  • Wir beten für alle Kranken. Lass sie einfühlsame und liebevolle Menschen erleben, die sie zu begleiten und ihnen Zuversicht vermitteln.
  • Wir beten für uns selbst. Lass uns bereit bleiben, Barmherzigkeit gerade jetzt neu zu zeigen und uns auch weiterhin davon bestimmen zu lassen.
  • Weitere persönliche Bitten…

Vaterunser

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

Schlussimpuls

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Eucharistie

 

messfeier
unermesslich

schuldvergebung
unentgeldlich

gotteswort
unausschöpflich

freundesgabe
unausdenklich

abschiedsworte
unvergesslich

brotgemeinschaft
unaufhörlich

friedensbrücke
unzerbrechlich

lebensquelle
unbegreiflich

geistesfeuer
unauslöschlich

segenswege
unvergänglich         

 

von Andreas Knapp

 

Gebet

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Herr Jesus Christus. Wir danken Dir für die Nähe, die wir auch jetzt wieder zu Dir gespürt haben. Lass uns begreifen, dass wir von dieser Nähe immer leben dürfen, hast du uns doch gesagt, dass du bei uns bleiben würdest bis zum Ende der Zeiten. Gib uns die Kraft aus dieser Gewissheit zu leben und sie auch anderen zu vermitteln. Das erbitten wir heute und alle Tage. Amen.

Segen

Der Herr segne und behüte uns.

Der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten

und sei uns gnädig.

Der Herr wende sein Angesicht uns zu

und schenke uns sein Heil.

Das gewähre er uns, der Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.

Amen.

 

Ein Haus voll Glorie schauet

Ein Haus voll Glorie schauet

Schlusslied GL 478, 1 – 3 Ein Haus voll Glorie schauet…

Ein Haus voll Glorie schauet / weit über alle Land, / aus ew-gem Stein erbauet / von Gottes Meisterhand. / Gott wir loben dich, / Gott wir preisen dich. / O lass im Hause dein / uns all geborgen sein.

Auf Zion hoch gegründet / steht Gottes heilge Stadt, / dass sie der Welt verkündet, / was Gott gesprochen hat. / Herr, wir rühmen dich, / wir bekennen dich; / denn du hast uns bestellt /zu Zeugen in die Welt.

Die Kirche ist erbauet / auf Jesus Christ allein. / Wenn sie auf ihn nur schauet, / wird sie im Frieden sein. / Herr, dich preisen wir, / auf dich bauen wir; / lass fest auf diesem Grund / uns stehn zu aller Stund.

 

Gelobt sei Jesus Christus in alle Ewigkeit. Amen.