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Pfingstsonntag

Komm, Heil-ger Geist, der Leben schafft

Komm, Heil-ger Geist, der Leben schafft

Lied zu Beginn GL 342 Komm, Heilger Geist, der Leben schafft….

Komm, Heil-ger Geist, der Leben schafft, / erfülle uns mit deiner Kraft,
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein: / Nun hauch uns Gottes Odem ein

Komm Tröster, der die Herzen lenkt, / du Beistand, den der Vater schenkt;
aus dir strömt Leben, Licht und Glut, / du gibst den Schwachen Kraft und Mut.

Dich sendet Gottes Allmacht aus / im Feuer und im Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund / und machst der Welt die Wahrheit kund.

 

Wir beten gemeinsam:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Hinführung

  • Fünfzig Tage nach Ostern feiern wir das Pfingstfest. Es will uns an den Tag erinnern, als die Apostel vom Geist Gottes erfüllt wurden, sodass sie sich nicht mehr scheuten, ihren Glauben an Jesus, den Gekreuzigten und Auferstandenen öffentlich zu bekennen.
  • Dieser Tag gilt als Geburtsstunde unserer kirchlichen Gemeinschaft.
  • Dieses Fest kann uns neu bewusst machen, dass wir durch die Taufe alle den Geist Gottes empfangen haben. Er will uns auch heute die Kraft geben, wie die Apostel beherzt unser Leben durch den Glauben bestimmen zu lassen und ihn an andere weiterzugeben.
  • Vertrauen wir darauf, auch in schweren Zeiten!

Impulstext

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Dem Schweren vertrauen

 

Möge das Leben dir aufgehen,

Tür um Tür;

Mögest du in dir die Fähigkeit finden,

ihm zu vertrauen,

und den Mut, gerade dem Schweren

das meiste Vertrauen zu geben.

 

 

Rainer Maria Rilke

 

Kyrie

Du hast uns, Herr, zugesagt, dass du uns den Beistand, deinen hl. Geist sendest

Herr, erbarme dich unser…Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns zugesagt, Herr, dass dieser Geist uns dein Wort verstehen lehrt.

Christus, erbarme dich unser…Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns zugesagt, Herr, dass wir den Geist schon in uns tragen.

Herr, erbarme dich unser…Herr, erbarme dich unser.

Der Geist des Herrn erfüllt das All

Der Geist des Herrn erfüllt das All

Gloria Gotteslob 347 Der Geist des Herrn erfüllt das All…

Der Geist des Herrn erfüllt das All / mit Sturm und Feuersgluten;
er krönt mit Jubel Berg und Tal, / er lässt die Wasser fluten.
Ganz überströmt vom Glanz und Licht / erhebt die Schöpfung ihr Gesicht,
frohlockend Halleluja.

Der Geist des Herrn erweckt den Geist / in Sehern und Propheten,
der das Erbarmen Gottes weist / und Heil in tiefsten Nöten.
Seht, aus der Nacht Verheißung blüht; / die Hoffnung hebt sich wie ein Lied
und jubelt: Halleluja.

Gebet

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Gott, du hast uns durch die Erleuchtung und Kraft des Heiligen Geistes gelehrt und bestärkt. Gib, dass wir diese Geisteskraft in uns neu entdecken und tun, was rechtens ist. Schenke uns vor allem den Mut, in der Nachfolge Deines Sohnes beherzt füreinander einzustehen und Rechenschaft von der Hoffnung zu geben, die uns durch Deinen Geist erfüllt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Lesung aus der Apostelgeschichte (2,1 - 11)

Für die Geistsendung ist es wichtig, am gleichen Ort, also intensiv miteinander versammelt und unterwegs zu sein. Das ist eine wünschenswerte Grundhaltung für die Gemeinde Christi.

In der gemeinsamen Nachfolge wird auch das „Feuer“ des Geistes in uns wieder spürbar, denn es gibt uns Mut zum Engagement und zur Weitergabe des Glaubens.

 

Als des Pfingstfestes gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:

9 Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

 

Wort des lebendigen Gottes…Dank sei Gott.

Kehrvers: Sende aus deinen Geist

Kehrvers: Sende aus deinen Geist

Antwortgesang Ps. 104 (gebetet im Wechsel)

 

Kehrvers: Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu.

 

Preise den Herrn, meine Seele!

Herr, mein Gott, überaus groß bist du.

Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.

Du hüllst dich in Licht wie in einen Mantel,

du spannst den Himmel aus gleich einem Zelt.

Kehrvers

 

Wie zahlreich sind deine Werke, Herr,

sie alle hast du mit Weisheit gemacht,

die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.

Da ist das Meer, so groß und weit,

darin ein Gewimmel, nicht zu zählen,

kleine und große Tiere.

Kehrvers

 

Auf dich warten sie alle,

dass du ihnen ihre Speise gibst zur rechten Zeit.

Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein,

öffnest du deine Hand, werden sie gesättigt mit Gutem.

Kehrvers

 

Verbirgst du dein Angesicht, sind sie verstört,

nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin

und kehren zurück zum Staub.

Du sendest deinen Geist aus:

Sie werden erschaffen

und du erneuerst das Angesicht der Erde.

Kehrvers

Lesung aus dem 1. Korintherbrief (12, 3b – 7. 12 – 13)

Wie großartig wäre es, wenn wir die unterschiedlichen Möglichkeiten der Charismen einander anerkennen und sie dann auch zum Ausdruck bringen. Damit würde die Einheit im Heiligen Geist, erlebbar. Sie würde die Freude an Gott stärken.

 

Schwestern und Brüder!

 

Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr, wenn er nicht aus dem Geist Gottes redet,

Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist.

Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn.

Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen.

Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt.

Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus

Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.

 

Wort des lebendigen Gottes…Dank sei Gott.

 

Halleluja – Vers

Vers:

Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe.

Halleluja (gesungen oder gebetet)

Evangelium nach Johannes (20, 19 – 23)

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!

Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.

Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, dem sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.

 

Evangelium unseres Herrn, Jesus Christus…Lob sei Dir, Christus.

 

Predigt von Pfarrer Wolfgang Acht

Für wen und was sind wir Feuer und Flamme?

Fußballclub / Pop-Gruppe / Begeisterung für bestimmte Vereine und Gruppen, denen man gerne angehört…?

Wir kennen jedenfalls das damit verbundene Gefühl:

  • Es ist einfach umwerfend.
  • Man brennt für Etwas.
  • Im gewissen Sinn sind wir sogar aus dem Häuschen.

 

Sind wir auch Feuer und Flamme für Jesus, diesen wunderbaren Gott-Menschen?

Von den Jüngern wurde uns das eben berichtet. Denn sie waren nach der Zeit von Depression und Angst plötzlich Feuer und Flamme, sodass einige von ihnen sagten, sie seien wohl betrunken.

 

Es gibt auch heute Menschen die behaupten, Feuer und Flamme für Jesus zu sein. Doch da ist eher Skepsis angesagt.

  • Da findet man dann ein Fischsymbol am Auto, ein frühchristliches Zeichen für Jesus, den Christus.
  • Evangelikale neigen zu großen Jubelfeiern und Großaufmärschen, bleiben aber gerne unter sich.
  • Bei Papstaudienzen erlebt man Begeisterungsstürme, was aber eher wenig mit Glaubensbegeisterung zu tun hat. Franziskus I. hat etwas Anziehendes, aber ziehen die Begeisterten auch den Schluss daraus, wie er ein Glaubenszeugnis zu geben?

Wofür bin ich wirklich Feuer und Flamme? Wofür gehe ich unters Volk und auf die Straße, wie es die Jünger taten? Vielleicht gab es für mich durchaus schon Erfahrungen von  Begeisterung, doch die verfliegt oft schnell im Alltagsgeschäft oder durch Sorgen und Ängste. Wie komme ich zu einem Glauben, der begeistert?

 

Schauen wir auf die Apostel:

  • Sie waren an einem Ort gemeinsam zusammen, stützten sich auf Erfahrungen, die sie gemacht hatten und die sie aus der Bahn geworfen hatten. Keiner ließ den anderen allein.
  • Sie erfuhren durch Begegnungen mit dem Auferstandenen selbst: Da tat sich etwas völlig Neues und Unerwartetes auf! Ihre durch die Passion verlorene Begeisterung erfüllte sie neu wie ein Sturmesbrausen. Es wehte plötzlich in ihnen ein neuer Wind.
  • Der Feuereifer war entfacht! Das wollten und konnten sie nicht für sich behalten. Jeder wurde auf seine eigene Weise davon erfüllt und bestimmt.

 

Ist das auch heute möglich? Dazu bedarf es der Grundhaltung der Apostel:

  • Dazu gehört eben, dass wir als Christen und in der Gemeinde wirklich innerlich gemeinsam unterwegs sind.
  • Dazu gehört, dass unsere vielen Erinnerungsfeiern an die Auferstehung – Eucharistie – als Erlebnis der unmittelbaren Nähe zu Christus erlebt werden. Schließlich schenkt er sich doch hier unmittelbar im Wort und bei der Brotbrechung. Oder sind das nur noch Hör- und Essgewohnheiten? So wird kaum Begeisterung möglich werden.
  • Dazu gehört, bei Gotteserfahrungen nicht wie Pfingstler auf Events zu setzen? Es gilt eher die einfühlsame, zärtliche und behutsame Nähe Christi unter uns bemerken. Wurde diese Nähe für uns nicht auch in der Krisensituation spürbar, als sie aufeinander achteten und uns halfen? Einige sprachen von einer Art neuer „Gottesdiensterfahrung“!
  • Dazu gehört es natürlich, mehr in der Öffentlichkeit als Christ wahrgenommen zu werden und den Glauben auch ins Gespräch und Gebet zu nehmen, so dass Menschen auch uns nach dem Grund für unsere Begeisterung für Gott und Jesus Christus fragen.

 

Woher sollte der Impuls kommen, könnte der eine oder andere fragen? Das Evangelium gibt hier eine Antwort: „Jesus trat trotz verschlossener Türen in ihre Mitte.“ Er fühlt sich gerade da eingefordert, wo wir aufgrund eigener Passionserfahrungen uns innerlich verschlossen haben, oder wo Gott keine Bedeutung mehr im Leben hat. Sein klares Wort an uns gerade dann: „Fürchtet euch nicht!“

Haben wir in den letzten Wochen nicht diese Erfahrung machen können, als wir gezwungenermaßen hinter verschlossenen Türen ausharren mussten?  Neu war, dass Kontakte auf einmal ganz anders möglich waren, dass es Menschen gab, die mit großem, selbstlosen Einsatz konkrete Hilfe anboten. Ging es nicht auch ans Herz, zu Hause über Video oder über die Homepage Anteil an gottesdienstlichem Gebet pflegen zu können?

Die Türen waren äußerlich zu, doch: „Wem Gott eine Tür zuschlägt, dem öffnet er ein Fenster.“ Da war plötzlich das Gefühl, nicht allein zu sein, sondern im Mitmenschen und im Miteinander den Herrn zu spüren. Furcht und Einsamkeit wurden weniger. Ob da nicht ER auftauchte mit seiner Zusage, ich werde immer bei euch sein?!

Wir müssen nicht alles aus eigener Kraft bewirken. Es ist sein Geist, der plötzlich  geweckt wird. Jesus Christus erinnert uns neu an den Geist, den wir schon bei Taufe und Firmung empfangen haben. Lassen wir sein Wort weiter in uns klingen: „Fürchtet euch nicht!"

Credo

GL 3, 4 Wir beten das Apostolische Glaubensbekenntnis.

 

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Fürbitten

Fürbitten

Du hast uns, Herr, deinen starken Geist geschenkt, um uns für den Dienst in der Welt und für die Menschen auszurüsten. Wir bitten Dich:

 

  • Schenke allen, die Du zu einem Dienst in der Kirche berufen hast deinen Geist, damit sie die Verantwortung, die sie zu tragen haben, angemessen ausfüllen und leben.

Christus, höre uns…Christus, erhöre uns.

  • Ermutig uns, Deine Boten für die Frohe Botschaft zu, sein und freimütig Zeugnis für Dich und Dein lebendiges Wort zu geben.

Christus, höre uns…Christus erhöre uns.

  • Gib uns in unseren Gemeinden die Bereitschaft zum offenen Gespräch, auch mit den Geschwisterkirchen, damit wir den Auftrag zur Versöhnung und Einheit nicht aus dem Auge verlieren.

Christus, höre uns….Christus, erhöre uns.

  • Du hast deinen Geist allen zugesagt. Ermutige dadurch die Menschen zu mehr Geschwisterlichkeit und Solidarität, damit die Not unter uns und weltweit behoben werden kann.

Christus, höre uns….Christus, erhöre uns.  

  • Schenke uns die Bereitschaft, unsern Glauben an die Kindern und Jugendlichen weiterzugeben, damit auch sie Dich als den zugewandten Weggefährten erkennen.

Christus, höre uns…Christus, erhöre uns.

  • Lass die Verstorbenen jetzt bei Dir erleben, was sie in ihrem Leben aus Deinem Geist für andere geben konnten und schenke ihnen jetzt die Freude des ewigen Lebens.

Christus, höre uns…Christus, erhöre uns.

  • Weitere persönliche Fürbitten…?

Vaterunser

Wir beten gemeinsam:

 

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

Schlussimpuls

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Hab keine Angst

Denk daran,

Du bist Gottes geliebtes Kind.

Er wird zur Stelle sein,

wenn Du Deinen große Sprung machst.

Versuch nicht, nach Ihm zu greifen,

denn Er greift nach Dir.

Streck einfach Arme und Hände weit aus –

Und

vertrau,

vertrau,

vertrau!

 

von J. M. Nouwen

Gebet

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Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.

Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.

Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.

Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.

Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.

Segen

Der gütige Gott hat die Jünger durch die Eingießung des Heiligen Geistes erleuchtet; er segne uns und schenke uns den Reichtum seiner Gaben.

Jenes Feuer, das in vielen Zungen auf die Jünger herabkam, reinige unsere Herzen und entzünde in uns die göttliche Liebe.

Der Heilige Geist, der die vielen Sprachen im Bekenntnis des Glaubens geeint hat, festige uns in der Wahrheit und führe uns vom Glauben zum Schauen.

Das gewähre uns der dreieinige Gott: Der Vater, durch den Sohn, im Heiligen Geist.

Amen.

Christus fährt auf mit Freudenschall

Christus fährt auf mit Freudenschall

Schlusslied GL 772 Du Herr gabst uns dein festes Wort….

Du Herr gabst uns dein festes Wort / gib uns allen deinen Geist.
Du gehst nicht wieder von uns fort, / gib uns allen deinen Geist.

Bleibe bei uns alle Tage bis zum Ziel der Welt / gib uns allen deinen Geist.
Gib das Leben, das im Glauben deine Kirche hält / gib uns allen deinen Geist.

Deinen Atem gabst du uns jetzt schon als Unterpfand, / gib uns allen deinen Geist, / denn als Kinder deines Vaters sind wir anerkannt, / gib uns allen deinen Geist.

Du Herr gabst uns dein festes Wort / gib uns allen deinen Geist.
Du gehst nicht wieder von uns fort, / gib uns allen deinen Geist.

 

Sendung

Lasst uns gehen als Geheiligte und Gesandte…Dank sei Gott, dem Herrn.

Gelobt sei Jesus Christus…in alle Ewigkeit. Amen.