Der Förderverein St. Josef lädt alle Interessierten am Freitag, 29. Mai, um 19.30 Uhr in das Gemeindezentrum St. Josef zu einem Informationsabend über zwei Hilfsprojekte der Gemeinde ein.
Das Projekt „Schulkinderspeisung in Okatana“ wird in St. Josef schon seit 1999 unterstützt, da AIDS viele Kinder zu Waisen oder Halbwaisen machte und macht, die durch ein tägliches Essen Hilfe bekommen. Immer wieder waren Mitglieder des Arbeitskreises „Eine Welt“ vor Ort in Namibia, um sich ein Bild von der Lage zu machen, zuletzt in diesem März die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins St. Josef Ina Germes-Dohmen. Von ihren Eindrücken und Erkenntnissen im Aidsberatungszentrum Tonateni, wo das Mittagessen für insgesamt 270 Kinder organisiert wird, berichtet sie an diesem Abend, erläutert die Arbeit im Tonateni-Center und zeigt aktuelle Fotos.
Nach einer Pause, in der auch Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und Nachfragen ist, wird dann Pater Thomas Varghese aus dem südindischen Kerala von seinem neuen Hilfsprojekt, einem Hospiz für arme, todkranke Menschen, die auf der Straße leben, berichten. Dieses Hospiz ist im Obdachlosenheim des Ordens Trppaadam in Nedumnagadu eingerichtet.
Pater Thomas ist Bethanier, Pater des indischen Order of the Imitation of Christ (OIC), und hat viele Jahre in den Kempener Gemeinden im Sommer Vertretungsdienste übernommen. Nach priesterlichem Einsatz in Äthiopien ist er nun wieder in seiner Heimat Südindien tätig.
Beide Projekte benötigen dringend unsere Hilfe, auch wenn der Fokus der Weltöffentlichkeit gerade weder nach Namibia noch nach Indien gerichtet ist. Der Förderverein St. Josef und der Eine-Welt-Kreis der Gemeinde wollen mit diesen Berichten aus erster Hand die Lücke ein wenig füllen. Herzliche Einladung an alle Interessierten.